System Riera: Viel Gequassel, wenig Ertrag – Ein historischer Tiefpunkt?

Hand aufs Herz, Leute: Die ersten zwei Wochen mit Albert Riera waren ja noch ganz unterhaltsam. Wir dachten: „Endlich mal einer, der Kante zeigt und sich vor die Truppe wirft!“ Aber inzwischen ist klar: Riera wirft sich nicht vor die Mannschaft, er stellt sich nur am liebsten selbst ins Schaufenster.

Der „Bessere Teammanager“ am Ende seines Lateins?

In der letzten Pressekonferenz kam dann der Knaller: Er sei ein besserer Teammanager als Trainer. Wow. Das ist so, als würde ein Koch sagen, er könne zwar super einkaufen, aber leider nicht kochen. Vielleicht sollte er mal aufhören, sich ständig selbst auf die Schulter zu klopfen und stattdessen anfangen, den Jungs auf dem Platz einen Plan zu geben, der über „Hoffen wir mal das Beste“ hinausgeht.

Warum brennt es eigentlich an jeder Ecke, seit er da ist? Und warum sind laut Riera immer die anderen schuld? Die Journalisten, die Kaderplanung, wahrscheinlich sogar das Wetter am Tag der Vertragsunterzeichnung. Es gehören immer zwei dazu – aber Selbstreflexion scheint im „System Riera“ nicht vorgesehen zu sein.

Die nackten Zahlen: Ein Blick ins Geschichtsbuch

Man kann viel reden, wenn der Tag lang ist, aber die Statistik lügt nicht. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs haben insgesamt 63 Trainer (inklusive Interimslösungen) mindestens ein Spiel an der Seitenlinie der SGE gestanden.

Und wo ordnet sich unser „Super-Manager“ ein?

• Platz 27 der schlechtesten Punkteschnitte in der gesamten Vereinsgeschichte.

• Mit 1,45 Punkten pro Spiel liegt er deutlich hinter Dino Toppmöller (1,55 PPS) oder Adi Hütter (1,65 PPS).

• Das einzige Plus: Wir fangen uns nicht mehr jedes Mal drei Dinger ein. Aber hey, wenn „nicht untergehen“ der neue Anspruch bei der Eintracht ist, dann gute Nacht.

Gold versprochen, Scherben geliefert

Riera kam mit großen Versprechen, doch was bleibt, ist verbrannte Erde. Er liebt das Rampenlicht mehr als die Taktiktafel. Wer Gold verspricht und am Ende nur Scherben liefert, muss sich nicht wundern, wenn der Gegenwind im Waldstadion zur Sturmböe wird.

Liebe Eintracht, wir haben uns das jetzt lang genug angeschaut. Die Realität ist: Unter Riera wird die Eintracht kleiner gemacht, als sie ist. Höchste Zeit, dass sich was ändert, bevor wir uns in den Geschichtsbüchern noch weiter nach unten orientieren müssen.

Danke für nichts, Albert.

Bild: dpa